SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

11Mai/160

Wer entsorgt den Müll auf Facebook?

Autor des Artikels: Matias Roskos

Täglich findet Inhalte der widerlichsten Art den Weg auf Facebook. Egal ob Kinderpornografie, Verstümmelungen, Folter, Tierquälerei und vieles mehr. Davon kommt der normale Nutzer - zum Glück - selten bis nie etwas zu Gesicht. Wie funktioniert das? Software ist da oft machtlos bzw. schafft es Software nur schlecht, Kunst und Entertainment zu trennen von Inhalten, die niemand von uns sehen möchte.

Wer aber kümmert sich nun um diesen Müll? Damit wir ihn gar nicht erst zu sehen bekommen? Es sind Menschen auf den Philippinen, fand Moritz Riesewieck heraus. Er hielt dazu einen Vortrag auf der diesjährigen re:publica. Interessant, wichtig und verstörend zugleich! Danke, für die exzellente Recherche!

3Mai/160

Wie könnten Unternehmen Snapchat nutzen?

Autor des Artikels: Matias Roskos

Diese Frage aus der Überschrift stand die ganze Zeit im Raum. Unausgesprochen. Aber doch deutlich hörbar. Das Auditorium erhoffte sich Antworten und musste zwangsläufig enttäuscht werden. Denn noch ist Snapchat nichts für Unternehmen und Marken. Es bleibt abzuwarten, welche Schritte in den kommenden Monaten Snapchat einleitet, um interessant zu werden für zahlende Marken.

Joshua Arntzen gab sich in seiner Session zu Snapchat auf der re:publica viel Mühe, um die Faszination dieses Dienstes für Teens zu erklären. Und er machte das richtig gut! Darum lohnt es sich allemal, seinen Ausführungen zu lauschen. Sie helfen das Faszinosum Snapchat besser zu verstehen. Auch wenn Unternehmen dort (noch) nichts zu suchen haben. Außer, sie arbeiten mit "Stars" auf Snapchat zusammen. Die Gefahr, dass das dann unauthentisch wird und verpufft, ist jedoch riesig.

28Apr/160

Immer mehr nutzen Facebook ausschließlich mobil

Autor des Artikels: Matias Roskos

Viele Redakteure haben das noch immer nicht auf dem Radar. Immer mehr Menschen nutzen Facebook hauptsächlich oder sogar ausschließlich mobil! Dementsprechend muss der Content aufbereitet sein. So, dass er auf einem Smartphone auch noch zu erkennen, zu lesen, zu konsumieren ist. Sonst verpufft jede vernünftige Content-Strategie. Nur weil eine Grafik am Desktop toll ausschaut, der Text im Video auf dem großen Monitor wunderbar lesbar ist, bedeutet das noch nicht, dass es auch für das Smartphone oder Tablet passt...

Hier die aktuellen Zahlen zur Nutzung von Facebook:

Infografik: 54% nutzen Facebook ausschließlich mobil | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

19Apr/160

Fußampel für Handynutzer – der Tweet der Woche

Autor des Artikels: Matias Roskos

Einfach nur genial. Endlich gibt es eine Ampel auf dem Boden. Für Smartphone-Nutzer. In Augsburg.

Danke für diesen genialen Tweet, @BR24! :)

19Apr/160

Wie die besten Blogs Facebook benutzen, um ihre Leser zu erreichen

Autor des Artikels: Gastautor

Facebook startete zwar als soziales Netzwerk, mithilfe dessen Freunde miteinander kommunizieren können und neue Leute kennengelernt werden können. Doch unlängst ist das riesige, weltweite Netzwerk mehr als das: Seit September 2015 Weiterlesen …

15Apr/160

Facebook-Post-Analyse – eine Blaupause für das Marktumfeld und die Konkurrenz-Analyse

Autor des Artikels: Matias Roskos

Fester Bestandteil meiner Arbeit als Community-Stratege und Social Media Mann ist die Analyse der geleisteten Arbeit des Teams wie auch des Marktumfeldes. Wie erfolgreich waren die eigenen Posts? Welche Teaser haben funktioniert? Welche Post-Typen waren am erfolgreichsten? Wie agiert die direkte Konkurrenz? Wie gut hat der eigene Content im Vergleich mit der Konkurrenz funktioniert? All das ist aus meiner Sicht enorm wichtig, um im Social Web mittel- und langfristig erfolgreich zu sein. Damit die Marke Erfolg hat. Aber auch, damit den Menschen, die ich erreichen möchte - also der Zielgruppe - der Content gefällt und einen Mehrwert bietet. Denn nur dann wird er kommentiert und mit anderen Menschen geteilt.

Hierbei werden vorab KPI (Key Performance Indikator = Schlüssel-Kennzahlen für den Erfolg) definiert, um den Erfolg der Social Media Arbeit messbar und darstellbar zu machen. Auf Facebook ist es oft die Reichweite, die als wichtigster KPI herangezogen wird. Allerdings haben auf die Reichweite ausschließlich die Administratoren der Facebook-Seite Zugriff. Dadurch ist dieser KPI nicht vergleichbar mit der Konkurrenz. Aber man kann mit ihm wunderbar arbeiten, um die Entwicklungen über Monate hinweg abzubilden und um einzelne Posts (oder auch Wochentage und Uhrzeiten!) miteinander zu vergleichen.

Für den Vergleich mit der Konkurrenz setze ich in erster Linie auf das "Sharing". Wie gut wurden die Inhalte des Kunden auf Facebook von den Menschen geteilt, im Vergleich mit den Posts der Konkurrenz? Dadurch wird der virale Erfolg der Posts deutlich. Welche Zahlen sind überhaupt realistisch? Auch hier besteht oft Aufklärungsbedarf. Sind 100 mal geteilt gut? Sind 1.000 Sharings super? Kann ich mit 50 Likes zufrieden sein? Hier hilft immer der Vergleich mit anderen, passenden Facebook-Seiten, die als Benchmark herangezogen werden.

Hier nun eine exemplarische Analyse, wie ich sie für Kunden erstelle. Ich habe mir einmal ausgewählte Automarken herausgesucht und deren Posts aus dem ersten Quartal 2016 miteinander verglichen. Dabei kommen immer höchst interessante Ergebnisse heraus. Oder hätten Sie gedacht, dass ausgerechnet DIESE Automarke die zwei erfolgreichsten Posts auf Facebook platzieren konnte?!

(Und das hat nichts damit zu tun, dass ich tatsächlich genau diese Automarke selbst seit Jahren fahre. :) Ist wirklich so! Kann ich nix für.)

Dies ist nur eine Muster-Analyse, wie eine solche Facebook-Post-Analyse aussehen kann. Der Einfachheit halber und um die Präsentation nicht zu groß werden zu lassen, habe ich nur die Top20-Posts abgebildet. Im Datenmaterial liegen 3.700 Posts. Andere Datensätze für Kunden umfassen auch schonmal 150.000 Posts. Je größer die vorhandene Datenmenge, umso aussagekräftiger wird die Analyse. Es ist grundsätzlich auch kein Problem, die Top50- oder gar Top100-Posts in einer Präsentation darzustellen. Alles eine Frage der Aufbereitung und der Zeit.

Für das Sammeln und Ordnen der Daten setze ich immer gern auf Fanpagekarma. Danke nach Berlin, für dieses wunderbare Analyse-Tool! Danach bereite ich die Daten für mich passend in Excel auf, um sie dann in eine Präsentation zu übertragen.

Mit Hilfe der Präsentation zeige ich dann auf, welche Contents besonders gut funktioniert haben. Hieraus lassen sich Schlüsse für die künftige Social Media Arbeit ziehen. Welche Post-Typen sind am erfolgreichsten? Welche Teaser funktionieren? Wie sieht erfolgreicher Content aus? Und daraus abgeleitet dann: Welchen Content kann ich meiner Zielgruppe künftig anbieten, um möglichst effektiv und erfolgreich im Social Web zu agieren! Ohne dabei den Blick auf den eigenen Markenkern zu verlieren.

In Workshops lässt sich auf Basis solcher Analysen gemeinsam erarbeiten, wie Content für Facebook & Co. künftig aussehen sollte. Die Social Media Redakteure und Communitymanager nehmen wertvolle Erkenntnisse mit für die Arbeit in den darauf folgenden Wochen und Monaten. Anhand der Zahlen kann dann regelmäßig ausgewertet werden, wie gut die Social Media Arbeit sich verbessert hat und wo weiter Optimierungsbedarf besteht.

Eine solche Analyse ist also nicht allein ein spannender Überblick über erfolgreiche Facebook-Posts der eigenen Marke oder der Konkurrenz, sondern sollte zugleich die Analyse des Social Media Umfeldes qualitativ entscheidend verbessern. Um dann selbst erfolgreicher im Social Web zu agieren. Zum Nutzen aller! Der Menschen, die ich erreichen möchte und zum Nutzen der eigenen Marke.

Wenn Interesse besteht: Kontaktieren Sie mich. roskos@vo-agentur.de. Ich freue mich auf Sie.

Ihr Matias Roskos

7Apr/160

Facebook: Love is in the air – Die neuen Reactions

Autor des Artikels: Matias Roskos

Seit kurzem gibt es neben dem normalen "Like" weitere sogenannte "Reactions" auf Facebook. Emotionen lassen sich seit wenigen Wochen mit Love, Haha, Wow, traurig und wütend ausdrücken. Ein guter Move von Facebook wie ich finde. Und wie die ersten Wochen zeigen: es wird von den Nutzern angenommen und intensiv genutzt.

Fanpagekarma hat sich die Mühe gemacht und über 1,3 Millionen Posts von über 40.000 Facebook Seiten weltweit analysiert. Spannend. Heraus kam:

Die beliebteste neue Reaction der Facebook-Nutzer ist das „Love“. So nennt es Facebook, wenn ein Nutzer einem Beitrag ein Herzchen verpasst, statt dem alten Like-Daumen. 45% aller gemessenen neuen Reactions an Beiträgen waren Herzchen. Mit weitem Abstand folgt Haha, ein laut lachender Smiley, mit 23% Prozent. Das Wow, eine Smiley bei dem nicht ganz klar ist, ob er erstaunt oder erschreckt ist, machte 13% der neuen Reactions aus. Die beiden negativen Emotionen Sorry und Anger machen nur jeweils 10% aus.

Interessanterweise ist dies genau die Reihenfolge, in der die Buttons auf der Facebook-Oberfläche angeordnet sind. Wahrscheinlich kein Zufall.

Love is in the air

Allerdings:

Im Vergleich zu den neuen Reactions wählen Nutzer immer noch 20 Mal häufiger das herkömmliche Like.

Nur eine nette Spielerei also? Abwarten. Auf jeden Fall eine interessante Neuerung für jeden Communitymanager.

31Mrz/160

6 Social Media Influencer Typen

Autor des Artikels: Matias Roskos

Influencer, also Multiplikatoren mit möglichst großer Reichweite gepaart mit hohem Authentizitäts-Faktor, sind für erfolgreiche Social Media Arbeit enorm wichtig. Das kann ich aus meiner Arbeit über die letzten Jahre hinweg nur bestätigen. Tobesocial hat dazu mal eine wie ich finde sehr gelungene Infografik erstellt. Danke dafür!

Social Media Influencer Typen

23Nov/15Off

Schnelligkeit als Schlüssel zum Erfolg – auch bei BR24

Autor des Artikels: Matias Roskos

Seit Anfang Oktober coache ich das BR24 Social Media Team. Einer unserer jüngsten Erfolge war das Video zum Meme #doitlikedemaiziere, welches auf Twitter und Facebook extrem gut funktionierte:

Schlüssel zum Erfolg war nicht allein die Umsetzung (unbedingt mit Ton konsumieren!), sondern auch die Schnelligkeit, mit der wir reagiert haben. Und der Spaß, den wir dabei durchaus hatten.

20Nov/15Off

Workshops für den BR

Autor des Artikels: Matias Roskos

Dieser Monat steht ganz im Zeichen von Workshops beim BR. Unterschiedliche Units wollen mit meiner Hilfe noch zielgerichteter und erfolgreicher im Social Web, vor allem auf Facebook, arbeiten. Und haben mich dafür gebucht. Es macht Spaß zu sehen, wie motiviert die Redakteure beim BR sind. Und wie neugierig sie alles aufsaugen, was ich ihnen versuche näher zu bringen in Sachen plattformgerechte Inhalte, Blick auf die Zielgruppen und wo diese sich im Social Web aufhalten. Best practices anderer Player.  Arbeit mit KPI. Und vieles mehr.

PS: Gern können auch Sie mich buchen! Strategie-Arbeit, Community-Aufbau, besseres Community Management, Schulung des Moderatoren- und Communitymanagement-Teams, Coaching, Workshops. Ich freue mich über neue, spannende Projekte in Sachen Social Media, Viralmarketing und erfolgreiche Arbeit mit einer Community.

veröffentlicht unter: Schulungen keine Kommentare