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12Jul/10Off

Touchpad in Sitzen der Bodenseefähren integriert

Autor des Artikels: Matias Roskos

Letzte Woche war ich im Rahmen einer Konferenz am wunderschönen Bodensee. Ich blieb extra einen Tag länger, um mir die Gegend ein wenig anzuschauen. Von Friedrichshafen aus fuhr ich mit einer der Fähren rüber ins herrliche Konstanz. Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, konnte meine Erlebnisse gut mitverfolgen (ich sag nur: Billig-Teeglas im Café am Münster).

Bodensee-Fähre im Hafen von Friedrichshafen

Während der Fahrt wurde es mir irgendwann langweilig. Raus schauen war zwar nett. Aber irgendwann döste ich ein. Plötzlich sah ich folgendes Bild vor mir:

Touchpad in Sitz einer Bodenseefaehre integriert

Auf meinem Vordersitz war ein Touchpad, ähnlich einem iPad, integriert, mit dem ich bequem alle möglichen Webseiten zum Thema Bodensee ansurfen konnte. Außerdem fand sich darauf eine Wetter-Applikation, eine Quartiersuche, diverse Fahrrad-Verleih-Services für die einzelnen Orte mit Hafen. Und selbstverständlich auch ein Fahrplan der Bodensee-Dampfer.

Zusätzlich hatte ich die Möglichkeit mir einen Spielfilm auszuleihen oder mich ins aktuelle Sky-Programm einzuloggen. Spielfilm oder Sky kosteten 3 Euro für drei Stunden Fahrt. Das fand ich fair. Die Abrechnung erfolgte via Paypal. Ging total einfach. Und mir war nicht mehr langweilig.

Dann gab es einen kurzen Ruck. Jemand war aus Versehen gegen meinen Sitz gekommen. Und ich war wieder wach. Es war nur ein Traum gewesen... Mein Vordersitz war wieder hässlich beige-grau. Weit und breit kein Touchpad zu sehen.

Aber seien wir ehrlich - in fünf Jahren wird dies Standard sein in solchen Fähren. Vermutlich auch in Überlandbussen und Flugzeugen. Und mir gefällt das. Denn ich kann mich dann vorab auf den Fahrten über touristische Attraktionen, gemütliche Cafés oder nette Geschäfte in den Orten informieren, die ich ansteuer. Ich zahl auch gern den ein oder anderen Euro für diesen Service. Könnte man ja beim Ticketverkauf oder direkt auf dem Dampfer mit verrechnen. Für die, die möchten. Mit einem mitgelieferten Code kommt man dann online oder erhält einen Film eigener Wahl.

Noch ist dies Zukunftsmusik. Aber nicht mehr lange. Hoffe ich jedenfalls.

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Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Leuchtet mir nicht so ganz ein. Da wäre es mir lieber, dass mobile Netzwerke und Endgeräte weiter vorangetrieben und verbessert werden. Zusätzliche statische Einheiten zu verbauen (ist ja auch ein Kostenfaktor) finde ich da einfach überflüssig. Kann mir im Moment nicht vorstellen, dass die Entwicklung in diese Richtung gehen wird.


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