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5Aug/11Off

Ein Kommentar zu Google+

Autor des Artikels: Matias Roskos

Google+ LogoGestern hat auf Facebook einer meiner Freunde ein ganz wunderbares Posting zum Thema Google+ rausgehauen:

die kommunikation bei google+ hat in etwa die dynamik einer "frosch-sucht-fön" single-kuppel-party. keine(r) weiß so recht, was er/sie sagen soll. das, was dann doch gesagt wird, hat man irgendwie schon tausendmal gehört. ich weiß nicht. ich brauch dieses g+ nicht. fürchte aber, das liegt an mir...

Helge - wie recht du hast! Mir geht es ganz genauso.

Google+ hat was. Es ist super gemacht, keine Frage. Aber man fragt sich: wozu? Ich bin gespannt, wohin sich dieses Social Network in den kommenden 6 Monaten hin entwickelt. Oder ob es von Google wieder eingestampft wird. Viele sind erstmal dabei, weil sie neugierig sind. Und weil man Angst hat etwas zu verpassen. Aber ob dieser Anfangserfolg nachhaltig ist, muss sich erst noch herausstellen.

Ich selbst jedenfalls nutze es nur sporadisch. Bisher. Facebook liegt in meiner persönlichen Gunst deutlich vor Google+.

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Autor Info's mit anzeigen Matias Roskos

Kommentare (7) Trackbacks (0)
  1. Vielleicht sollte man darauf verweisen, dass die Monopolstellung eines Netzwerkes mehr als nur besorgniserregend ist. Freier Wettbewer belebt das Geschäft. Ich gebe zu, dass freier Wettbewerb in Verbindung mit Google wie aber auch Facebook kritisch zu sehen ist, doch sollte man immer an das Gute glauben. Und wen es stört, dass überall das selbe erzählt wird, der kann ja mal offline gehen. Aber daran denkt heute ja keiner mehr. Offline? Man könnte ja was verpassen…

  2. Hallo Christian,
    wegen Monopol: da gebe ich dir prinzipiell recht. Aber zum einen gibt es ja schon zahlreiche andere Social Networks. Und ob Google nun der „weiße Ritter“ ist… Ich weiß ja nicht. Vor einem Jahr hat man noch arg geschimpft auf das Daten sammeln von Google. Bis Facebook ins Blickfeld rückte.
    Aber ich sehe es prinzipiell auch so: Wettbewerb ist gut für den Markt.

    Und wegen Offline gehen – die Argumentation verstehe ich nicht. Klar kann man offline gehen. Tue ich auch ab und zu sehr gern. Aber: dann liest man gar nix. Gehe ich dann wieder online, lese ich doppelte Postings. Erst auf Facebook, dann auf Google+. Das löst das Problem der Doppelei also ganz und gar nicht.

    Viele Grüße
    Matias

  3. Hallo Matias,
    liest Du keine Zeitung oder schaust noch die gute alte Tagesschau? Gerade die ‚alten‘ Medien haben den großen Vorteil, dass sie als Gatekeeper aus der Fülle von Informationen selektieren, diese aufbereiten und kommunizieren. Wenn man nicht gerade fünf Zeitungen liest und den ganzen Tag N24 laufen lässt, ist eine Dopplung von Inhalten zu vermeiden. Und wenn man dann wieder online geht, schaltet man einfach alle bekannten Post aus (ignorieren oder löschen) – Google Reader bietet gute Funktionen. Ein bisschen Eigenleistung muss schon sein. Das informative Silbertablett muss gerade im Internet noch erfunden werden :-)

    Grüße

  4. Oje – du meinst das Ernst, oder? Christian? Natürlich schaue ich Tagesschau. Nein, Zeitung lese ich dagegen so gut wie gar nicht mehr.
    Warum? Weil ich das alles auch kostenlos und vor allem viel schneller, viel flexibler und mit der Möglichkeit des Kommentierens und mit Freunden virtuell darüber unterhalten konsumieren kann. Da kann eine Zeitung aus Papier nicht mithalten. Womit ich nicht sagen will, dass sie keine Daseinsberechtigung hat.

    Und in der Tagesschau – die ich liebe und nicht missen möchte – höre und sehe ich ja nun wahrlich nur einen Bruchteil der Dinge, die mich interessieren und die mir wichtig sind.

    Aber was identische Postings auf Twitter, Google+ und Facebook mit Zeitungen zu tun haben sollen, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Dort stehen keine Nachrichten von Menschen, die ich persönlich kenne und deren Meinungen, Tipps und Erlebnisse ich schätze. Sind zwei ganz unterschiedliche Medien! Und das Social Web ist nunmal ein Kommunikationsraum. Eine Zeitung beileibe nicht.

  5. Nein, so ernst nun auch nicht. Hier spricht der Kommunikationswissenschaftler in mir und langjährige Journalist, der alles in der guten alten Printwelt gelernt hat. Daher bis heute mein Anliegen an die Welt da draußen, nicht alles digital zu denken. Und richtig, eine Zeitung ist wohl mehr ein Informationsraum; Kommunikation findet woanders statt. Hier würde ich aber trennen, ob ich kommunizieren will oder nur informieren. Denn rein zum informieren, taugen Netzwerke nicht. Warum, hast Du wie all die Kommentatoren dargelegt; es sagen einfach zu viele das selbe: Information overload.
    Ich will das hier aber nicht in die Länge ziehen. Wir schwelgen ab. Übrigens ein toller Blog – sowohl informativ wie kommunikativ :-)

  6. Danke Danke! Journalismus ist toll. Und ich bin mir sicher, dass qualitativ hochwertiger Journalismus überleben wird. Egal was online passiert.

    Das was gerade an Dopplungen im Social Web passiert, ist aber halt albern und nervig. Darum gehts (unter anderem). Man kann und sollte diesen Kommunikationsraum besser und cleverer nutzen. Um seine „Fans“, Freunde, wie immer man sie nennen will, NICHT zu nerven.

  7. Ein schönes Abschlusswort, dass ich so unterschreibe :-)


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