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15Apr/16Off

Facebook-Post-Analyse – eine Blaupause für das Marktumfeld und die Konkurrenz-Analyse

Autor des Artikels: Matias Roskos

Fester Bestandteil meiner Arbeit als Community-Stratege und Social Media Mann ist die Analyse der geleisteten Arbeit des Teams wie auch des Marktumfeldes. Wie erfolgreich waren die eigenen Posts? Welche Teaser haben funktioniert? Welche Post-Typen waren am erfolgreichsten? Wie agiert die direkte Konkurrenz? Wie gut hat der eigene Content im Vergleich mit der Konkurrenz funktioniert? All das ist aus meiner Sicht enorm wichtig, um im Social Web mittel- und langfristig erfolgreich zu sein. Damit die Marke Erfolg hat. Aber auch, damit den Menschen, die ich erreichen möchte - also der Zielgruppe - der Content gefällt und einen Mehrwert bietet. Denn nur dann wird er kommentiert und mit anderen Menschen geteilt.

Hierbei werden vorab KPI (Key Performance Indikator = Schlüssel-Kennzahlen für den Erfolg) definiert, um den Erfolg der Social Media Arbeit messbar und darstellbar zu machen. Auf Facebook ist es oft die Reichweite, die als wichtigster KPI herangezogen wird. Allerdings haben auf die Reichweite ausschließlich die Administratoren der Facebook-Seite Zugriff. Dadurch ist dieser KPI nicht vergleichbar mit der Konkurrenz. Aber man kann mit ihm wunderbar arbeiten, um die Entwicklungen über Monate hinweg abzubilden und um einzelne Posts (oder auch Wochentage und Uhrzeiten!) miteinander zu vergleichen.

Für den Vergleich mit der Konkurrenz setze ich in erster Linie auf das "Sharing". Wie gut wurden die Inhalte des Kunden auf Facebook von den Menschen geteilt, im Vergleich mit den Posts der Konkurrenz? Dadurch wird der virale Erfolg der Posts deutlich. Welche Zahlen sind überhaupt realistisch? Auch hier besteht oft Aufklärungsbedarf. Sind 100 mal geteilt gut? Sind 1.000 Sharings super? Kann ich mit 50 Likes zufrieden sein? Hier hilft immer der Vergleich mit anderen, passenden Facebook-Seiten, die als Benchmark herangezogen werden.

Hier nun eine exemplarische Analyse, wie ich sie für Kunden erstelle. Ich habe mir einmal ausgewählte Automarken herausgesucht und deren Posts aus dem ersten Quartal 2016 miteinander verglichen. Dabei kommen immer höchst interessante Ergebnisse heraus. Oder hätten Sie gedacht, dass ausgerechnet DIESE Automarke die zwei erfolgreichsten Posts auf Facebook platzieren konnte?!

(Und das hat nichts damit zu tun, dass ich tatsächlich genau diese Automarke selbst seit Jahren fahre. :) Ist wirklich so! Kann ich nix für.)

Dies ist nur eine Muster-Analyse, wie eine solche Facebook-Post-Analyse aussehen kann. Der Einfachheit halber und um die Präsentation nicht zu groß werden zu lassen, habe ich nur die Top20-Posts abgebildet. Im Datenmaterial liegen 3.700 Posts. Andere Datensätze für Kunden umfassen auch schonmal 150.000 Posts. Je größer die vorhandene Datenmenge, umso aussagekräftiger wird die Analyse. Es ist grundsätzlich auch kein Problem, die Top50- oder gar Top100-Posts in einer Präsentation darzustellen. Alles eine Frage der Aufbereitung und der Zeit.

Für das Sammeln und Ordnen der Daten setze ich immer gern auf Fanpagekarma. Danke nach Berlin, für dieses wunderbare Analyse-Tool! Danach bereite ich die Daten für mich passend in Excel auf, um sie dann in eine Präsentation zu übertragen.

Mit Hilfe der Präsentation zeige ich dann auf, welche Contents besonders gut funktioniert haben. Hieraus lassen sich Schlüsse für die künftige Social Media Arbeit ziehen. Welche Post-Typen sind am erfolgreichsten? Welche Teaser funktionieren? Wie sieht erfolgreicher Content aus? Und daraus abgeleitet dann: Welchen Content kann ich meiner Zielgruppe künftig anbieten, um möglichst effektiv und erfolgreich im Social Web zu agieren! Ohne dabei den Blick auf den eigenen Markenkern zu verlieren.

In Workshops lässt sich auf Basis solcher Analysen gemeinsam erarbeiten, wie Content für Facebook & Co. künftig aussehen sollte. Die Social Media Redakteure und Communitymanager nehmen wertvolle Erkenntnisse mit für die Arbeit in den darauf folgenden Wochen und Monaten. Anhand der Zahlen kann dann regelmäßig ausgewertet werden, wie gut die Social Media Arbeit sich verbessert hat und wo weiter Optimierungsbedarf besteht.

Eine solche Analyse ist also nicht allein ein spannender Überblick über erfolgreiche Facebook-Posts der eigenen Marke oder der Konkurrenz, sondern sollte zugleich die Analyse des Social Media Umfeldes qualitativ entscheidend verbessern. Um dann selbst erfolgreicher im Social Web zu agieren. Zum Nutzen aller! Der Menschen, die ich erreichen möchte und zum Nutzen der eigenen Marke.

Wenn Interesse besteht: Kontaktieren Sie mich. roskos@vo-agentur.de. Ich freue mich auf Sie.

Ihr Matias Roskos