SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

14Nov/11Off

Werbung im Blog mit Teliad

Autor des Artikels: Matias Roskos

Immer mal wieder werde ich gefragt, wie ich das mit Werbung in meinen Blogs handhabe. Und über wen ich damit am meisten Geld verdiene. Ja, Werbung ist erlaubt. Und wird als solche gekennzeichnet. Ich nutze dafür die verschiedensten Kanäle. Auch direkte Buchungsanfragen sind darunter.

Sehr gut funktioniert bei mir Teliad. Keine Ahnung, ob das bei anderen Bloggern genauso ist. Aber ich kann mich echt nicht beklagen. Wer also auch auf der Suche nach dem richtigen Partner für Blog-Werbung ist, ich bin mit Teliad super zufrieden.

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29Okt/11Off

So kurbelt man die Facebook-Seite an

Autor des Artikels: Matias Roskos

Immer mehr Unternehmen richten Facebook-Seiten ein und wundern sich dann, dass nix passiert. Naja - ein bissel Werbung sollte man schon für machen! Woher sollen denn die Kunden wissen, dass es diese Seite nun gibt.

Geschickt macht das aktuell Pizza-Hut. Siehe Foto. Daran kann sich das ein oder andere Unternehmen ruhig ein Beispiel nehmen. SO erfahren tatsächlich viele Kunden von der Facebook-Seite. Find ich gut.

Facebook-Werbung von Pizza-Hut

Nachtrag, 2.11.2011, 12:30 Uhr
Hatte gerade einen super netten Anruf vom PizzaHut-Marketing.
Ich war mir nicht sicher, ob sie echten Käse auf den Pizzen hätten. Was ich super schade gefunden hätte.
Ich wurde aufgeklärt, dass PizzaHut noch nie Analog-Käse verwendet hat und man größten Wert darauf legt, dass ausschließlich echter Käse bei Pizza-Hut verwendet wird. Und das auch reichhaltig.
Der Anruf hat mich echt gefreut. Denn das Zeug ist lecker!
Macht weiter so.
(Während ich das schreibe sitze ich im PizzaHut und warte auf mein Essen. :) )

Gutes Monitoring, Leute! Und leckeres Essen.

20Okt/11Off

Einer meiner Lieblings-Clips

Autor des Artikels: Matias Roskos

Ich bin ehrlich: ich mag diesen Spot! So banal wie er auch auf den ersten Blick wirken mag. Aber die Botschaft, die transportiert wird, ist gut. Und wichtig. Und ich liebe sie. Es wird in Deutschland produziert. Es werden hier die Steuern gezahlt. Und das soll so bleiben.

Manchmal ist es wichtig genau das auch mal so ganz direkt und offen zu sagen. Allzu oft wird genau das nämlich vergessen, wenn es nur darum geht, dass das Produkt immer billiger sein muss... Eine klare Aussage, hinter der man auch guten Gewissens stehen kann.

Alles Gute, Liqui Moly! Die Message find ich Klasse.

16Jul/09Off

Vodafone machts vor… und doch eher schlecht

Autor des Artikels: Matias Roskos

Wer in den vergangen vier, fünf Tagen im Web unterwegs war, ist kaum an der neuen Vodafone-Kampagne "Es ist deine Zeit" vorbeigekommen. Vor allem aus einem Grund: weil der Start dramaturgisch eine mittlere Katastrophe war. Schlechter kann man eine Kampagne dieser Größenordnung - gemunkelt wird von 20 bis 50 Millionen Euro - kaum launchen. Die Pressekonferenz hatte was von Deutsche Telekom Jahr 1988. Botschaften wurden vom Papier abgelesen, vorher schnell noch eingetrichterte Denglish-Marketing-Blasen in jedem zweiten Satz versucht unter zu bringen. Dazu ein Werbespot, der - sorry - ganz nett ist. Aber mehr auch nicht. Er berührt mich nicht. Andere vielleicht schon. Es gibt übrigens auch Spots, die ich richtig richtig cool finde (diesen hier zum Beispiel).

So viel zum (Fehl-)Start der neuen Vodafone-Kampagne. Andere Meinungen findet man zuhauf. Siehe hier und hier und hier und auf vielen anderen Blogs.

Einer der Protagonisten ist der Twitter-Irokesen-Mann Sascha Lobo, für meinen Geschmack einen Tick zu selbstverliebt, zu großspurig. Aber das gehört zu seinem Konzept. Lobo ist eine Brand. Und er kann damit gut leben. Ähnlich wie ein Robert Basic oder eine Paris Hilton. Menschen als Marke gehören heutzutage nunmal in die Medienlandschaft wie Knoblauchsauce in den Döner. Nicht jeder mag es, viele stört der Geruch, aber vielen schmeckt es auch. Sascha Lobo wird natürlich in der Bloggerszene heftigst attackiert, weil das Ganze, auch aus meiner Sicht, unglaubwürdig wirkt. Bis vor zwei Wochen war der Mann noch großer iPhone-Fan (was ihn mir wieder sympathisch macht). Nun plötzlich tut er aber so, als wäre das Vodafone-HTC DAS ultimative Smartphone. Hmmmm...

Glaubwürdigkeit ist eines der wichtigsten Güter in der Web 2.0 Welt. Das sollte auch Sascha Lobo wissen. Und so muss er sich nun Angriffen von allen Seiten erwehren. Was ihm sicherlich gefällt. Denn ohne Provokation keine Reibungspunkte, keine Diskussionen, kein Spaß. Und (!) - er sagt in seinem Selbstinterview etwas extrem Richtiges:

Zunächst halte ich es für richtig, dass eine große Marke in den Social Media-Bereich hineingeht und da über ähnlich viele Kanäle kommuniziert wie Internetmenschen es auch tun, von Twitter über ein Blog, Facebook, Youtube, Flickr und anderen Social Networks. Werbung muss an Orte gehen, die für die Menschen – früher nannte man sie Zielgruppe – wichtig sind. Insofern führt meiner Meinung nach für Markenkommunikation kein Weg daran vorbei, dort mitzuspielen.

Absolut richtig. Hier kann ich einfach nur beide Daumen nach oben richten. Und aus diesem Blickwinkel ist die neue Vodafone-Kampagne vorbildlich und der richtige Ansatz. Siehe hierzu auch die Infos bei Nico Lumma, der maßgeblich mitgewirkt hat bei der Planung des Ganzen bei Scholz & Friends.

Die Grundidee stimmt. Der Start war miserabel umgesetzt. Und Vodafone hat auf den ersten Blick nicht wirklich was zu bieten. Das ist das Hauptproblem. Ein Fiat Panda wird nicht dadurch schneller, das man ihn rosa lackiert und die Scheiben tönt. Will sagen: wo sind die wirklich fairen, neuen und spannenden Tarife für die Generation Upload (oder wie immer man uns nennen mag)? Wo ist das Smartphone, das auch nur annähernd mit dem iPhone mithalten kann? Mit diesem Background wirkt das Ganze stark gewollt und aufgesetzt. Sorry. Ich lasse mich in den kommenden Monaten gern vom Gegenteil überzeugen. Der Ansatz der Kampagne ist goldrichtig. Aber der Start war unglaubwürdig. Und viel hat Vodafone bisher nicht zu bieten. Alter Wein in neuen Schläuchen.

PS: Ich nutze das iPhone und bin dadurch auch T-Mobile-Kunde. Und ich sehe derzeit keinen Grund, warum ich wechseln sollte. Das nur mal so.

12Jan/09Off

Oliver Voss versteht noch nicht, wie Social Networks und Werbung zusammenpassen könnten

Autor des Artikels: Matias Roskos

"Es ist mir noch nicht klar, wie es funktionieren könnte"

so einer der führenden Kreativköpfe Deutschlands, Oliver Voss (bis vor kurzem noch Creative Director bei Jung von Matt in Hamburg) in diesem Videointerview.

Ich musste darüber schmunzeln im Zusammenhang mit der Diskussion zu diesem Artikel von mir und der Reaktion darauf auf Tourismus-Zukunft. Nein - die meisten dort draußen wissen noch nicht, wie man in Social Networks sinnvoll agieren kann und sie durchaus auch für spannende Marketingkonzepte nutzen könnte. Und die Social Networks sind erst dabei zu begreifen, wo genau ihre Umsatzmöglichkeiten liegen.

Es ist fast schon erschreckend solche Aussagen wie von Oliver Voss zu hören. Aber sie überraschen mich nicht mehr. Die Werber wissen noch nicht wirklich, was sie mit den Social Networks anfangen sollen. Ein tiefes Unverständnis des ganzen Web 2.0-Komplexes ist da deutlich heraus zu hören. Das betrifft aber nicht nur die meisten Werbeagenturen, sondern auch die Unternehmen, den Mittelstand, also die, die das neue Internet nutzen sollten statt Geld für Fernsehwerbung und wirkungslose Zeitungsannoncen rauszuhauen.

Herr Voss (und andere) - vielleicht bitte mal hier nachlesen: Die künftigen Erlösmodelle für Social Networks - So wird die Zukunft aussehen. Dort müssten doch genug Ansatzpunkte für Kreativdienstleister zu finden sein.