SocialNetworkStrategien Crowdsourcing, Communities, Communitymanagement und Social Media Marketing

8Jun/16Off

Gigantisch – der Video-Anteil am Online-Traffic

Autor des Artikels: Matias Roskos

Eine überaus interessante Infografik belegt, wie extrem hoch mittlerweile der Video-Anteil am weltweiten, privaten Internet-Traffic ist. Heute sind es 72,5% auf dem Desktop. Für 2020 werden 84% Video-Anteil erwartet. Dank Netflix, Youtube, Facebook, Snapchat & Co.

Infografik: Internet? Videonet! | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

7Mai/13Off

Haben unsere Kinder eine Chance? Netzgemüse-Vortrag auf der re:publica

Autor des Artikels: Matias Roskos

Viele Grüße von der re:publica aus Berlin. Die beste Konferenz Deutschlands. Mit 5.000 Teilnehmern und Hunderte von Referenten.

Hier für mich das Highlight der Konferenz: Tanja und Johnny Häusler über unsere Kinder und Jugendlichen. Und die Chance, die sie nicht haben. Im Kampf gegen die Übermacht der Alten. Die Kids, die still sitzen müssen, stundenlang. Nicht vor dem Monitor, wie so viele "Alte" behaupten. Sondern in der Schule. In einem Schulsystem, dass hundert Jahre alt ist.

Lassen wir den Jugendlichen die Freiheit, im Netz. Damit sie das lernen können, was sie lernen wollen. Und das, was sie brauchen. Für ihre eigene Zukunft. Ja, wir müssen sie lassen. Denn es ist ihre Jugend. Es geht um ihre, und damit auch um unsere, Jugend.

Bitte lauf aufdrehen und anhören. (Es fehlen leider die ersten zehn großartigen Minuten. Aber auch diese Worte sind es Wert gehört zu werden.)

Danke!

Und hier gibt es den kompletten Text in Buchstaben.

9Jul/12Off

Das vierte Zeitalter des Marketing – Digital als neue Infrastruktur der Welt

Autor des Artikels: Matias Roskos

Amir Kassaei spricht im Rahmen seines Vortrages an der Social Media Akademie von einem beginnenden vierten Zeitalter des Marketings. Und möchte dabei am liebsten gleich das Wort "Social Media" verbieten. Weil die digitale Welt kein Medium ist, sondern eine neue Infrastruktur. So wie Strom oder fließend Wasser.

Alles ist miteinander verbunden. Die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren und miteinander interagieren, verändert sich grundlegend. Und auch wie Unternehmen in der Zukunft entwickeln, produzieren und ihre Produkte vertreiben werden unterliegt gerade einem gewaltigen Wandel. Da bin ich mit Amir Kassaei komplett einer Meinung. Doch Unternehmen und Marken sind sehr schwerfällige Vehikel. Man muss behutsam mit ihnen umgehen. Ansonsten werden wir nichts bewegen können.

Wir leben in einer extrem spannenden Zeit. Und es macht Spaß mitwirken zu können an diesem Wandel.

30Jun/12Off

Google geht große Schritte gen Zukunft

Autor des Artikels: Matias Roskos

Es ist extrem faszinierend zu sehen, was Google da so für die Zukunft vor hat. Diese Brille könnte tatsächlich ein riesen Schritt hinein in die virtuelle Zukunft sein. Ich freue mich schon auf den Tag, wo es sie zu kaufen und ausprobieren gibt.

27Jun/12Off

Ein Blick in unsere Arbeitsplatz-Zukunft

Autor des Artikels: Matias Roskos

So sieht er aus. Mein Schreibtisch in zwei Jahren.

Alles Virtuelle findet zueinander. Und verbindet sich mit iPhone und Smartpad.

Großartige Konzeptstudie von Adam Benton. Weiterlesen …

27Feb/12Off

Google steuert unaufhaltsam clever in die Zukunft

Autor des Artikels: Matias Roskos

Google GogglesDas folgende Video könnte aus einem Science Fiction Film stammen. Tut es aber nicht. Denn Google ist immer schon mit einem Bein tief in der Zukunft.

Google Goggles verbindet die visuelle Erfassung von Dingen - Gebäuden, Buchtiteln, Etiketten, sicherlich auch bald von Produkten und Barcodes - mit allen möglichen anderen Diensten von Google, zum Beispiel mit Places, welches für den Einzelhandel, die Gastronomie und Hotels eh schon immer wichtiger wird. So kann ich mir - wie im Video zu sehen - ein Gebäude mit der Kamera meines Smartphones scannen und Google Goggles verrät mir mehr zu dem Gebäude. Danach kann ich mir dann mit Hilfe von Places ein nettes Café oder Restaurant suchen.

Goggles setzt voll auf das Visuelle. Und verknüpft die gemachten Fotos dann mit sinnvollen Google-Diensten im Netz. Und man hat mittlerweile so einiges im Repertoire. Die Google-Suche, über die ich im Netz unendlich viele Informationen zu Dingen finde. Dazu Places mit Lokalisierung, Öffnungszeiten und Bewertungen. Preisvergleiche werden möglich. Oder auch die Suche nach einem passenden Geschäft um die Ecke.

Klar - einen Großteil der Dienste gibt es auch von anderen Anbietern. Aber die Verknüpfung macht es. Google fügt alles zusammen, so dass es sich anfühlt wie aus einem Guss. Das könnte das Erfolgsrezept der Zukunft von Google sein: die Zusammenführung sinnvoller Dienste für den Nutzer sowie die Bereitstellung der passenden Informationen auf dem mobilen Endgerät und die einfache Bedienung dieser Tools, so dass jeder, wirklich jeder, damit zurecht kommt. Die Zukunft kann beginnen:

12Jul/10Off

Touchpad in Sitzen der Bodenseefähren integriert

Autor des Artikels: Matias Roskos

Letzte Woche war ich im Rahmen einer Konferenz am wunderschönen Bodensee. Ich blieb extra einen Tag länger, um mir die Gegend ein wenig anzuschauen. Von Friedrichshafen aus fuhr ich mit einer der Fähren rüber ins herrliche Konstanz. Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, konnte meine Erlebnisse gut mitverfolgen (ich sag nur: Billig-Teeglas im Café am Münster).

Bodensee-Fähre im Hafen von Friedrichshafen

Während der Fahrt wurde es mir irgendwann langweilig. Raus schauen war zwar nett. Aber irgendwann döste ich ein. Plötzlich sah ich folgendes Bild vor mir:

Touchpad in Sitz einer Bodenseefaehre integriert

Auf meinem Vordersitz war ein Touchpad, ähnlich einem iPad, integriert, mit dem ich bequem alle möglichen Webseiten zum Thema Bodensee ansurfen konnte. Außerdem fand sich darauf eine Wetter-Applikation, eine Quartiersuche, diverse Fahrrad-Verleih-Services für die einzelnen Orte mit Hafen. Und selbstverständlich auch ein Fahrplan der Bodensee-Dampfer.

Zusätzlich hatte ich die Möglichkeit mir einen Spielfilm auszuleihen oder mich ins aktuelle Sky-Programm einzuloggen. Spielfilm oder Sky kosteten 3 Euro für drei Stunden Fahrt. Das fand ich fair. Die Abrechnung erfolgte via Paypal. Ging total einfach. Und mir war nicht mehr langweilig.

Dann gab es einen kurzen Ruck. Jemand war aus Versehen gegen meinen Sitz gekommen. Und ich war wieder wach. Es war nur ein Traum gewesen... Mein Vordersitz war wieder hässlich beige-grau. Weit und breit kein Touchpad zu sehen.

Aber seien wir ehrlich - in fünf Jahren wird dies Standard sein in solchen Fähren. Vermutlich auch in Überlandbussen und Flugzeugen. Und mir gefällt das. Denn ich kann mich dann vorab auf den Fahrten über touristische Attraktionen, gemütliche Cafés oder nette Geschäfte in den Orten informieren, die ich ansteuer. Ich zahl auch gern den ein oder anderen Euro für diesen Service. Könnte man ja beim Ticketverkauf oder direkt auf dem Dampfer mit verrechnen. Für die, die möchten. Mit einem mitgelieferten Code kommt man dann online oder erhält einen Film eigener Wahl.

Noch ist dies Zukunftsmusik. Aber nicht mehr lange. Hoffe ich jedenfalls.

9Jun/09Off

Liebes Microsoft: Der Eingang ins Internet ist der Browser

Autor des Artikels: Matias Roskos

Gerade hat Microsoft eine neue Suchmaschine an den Start gemacht. Mit Bing und einer millionenschweren Marketingkampagne will man in den nächsten Jahren etwas Boden gut machen gegenüber dem großen Internetdominator Google. Ob Bling da jedoch der richtige Move ist, möchte ich bezweifeln. Zumal fast zeitgleich Google mit seiner Google Wave die weitaus innovativere Software angekündigt hat.

Ich verstehe Microsoft nicht. Sie haben Geld ohne Ende. Sie dominieren noch immer den Bereich PC-Software und sind noch immer führend bei den Online-Browsern:

(Quelle: Statista)

Aber Microsoft macht viel zu wenig aus diesem enormen Kapital. Microsoft ist ganz offensichtlich zu schwerfällig geworden über die Jahre. Es fehlt die Dynamik und Innovationskraft, die eine Firma wie Google oder auch Twitter, Facebook, Aviary und andere auszeichnet. Google ist es gelungen eine Firmen-DNA aufzubauen, die Freiraum lässt für neue Ideen, fürs Austesten von Innovationen, für Experimente, für Spaß beim Forschen und Entdecken. Herausgekommen sind Produkte wie Google Maps, Google Trends, Google Docs, Gmail und nun Google Wave. Die Hierarchien und die Struktur innerhalb der Firma Google passen perfekt. Bei Microsoft scheint dies anders zu sein. Zu viele Hierarchien? Zu wenig Freiraum zum Denken? Und dadurch zu wenig wirklich gute Leute? Weil diese lieber zu Google gehen, weil sie sich dort besser entfalten können? Ich weiß es nicht und kann nur vermuten. Selbstverständlich gibt es auch bei Microsoft viele verdammt gute Entwickler und intelligente Köpfe. Das steht außer Frage.

Microsoft könnte auch in der Zukunft DER Player auf jedem Rechner sein. Nicht im Bereich Suche. Auch nicht im Bereich Social Networks. Ich schüttel nur den Kopf, wenn ich von den zahlreichen erfolglosen Kaufversuchen von Yahoo! & Co. lese. (Wobei es strategisch ausnahmsweise sehr clever war eine Partnerschaft mit Facebook einzugehen. Egal wie teuer sie war. Das macht Sinn.)

Die Frage die ich mir stelle lautet: Wie gelangen die meisten Menschen ins Internet? Was ist ihr Tor dorthin? Klar: man braucht einen Provider. Und dann? Es ist der Browser! Er ist unser Tor, unsere wichtigste Software wenn wir ins Netz wollen. Und genau hier sollte Microsoft seine ganze Kraft einsetzen und innovativ, mutig in die Zukunft denken. Nicht umsonst hat Google mit dem Chrome mittlerweile auch einen eigenen Browser auf den Markt gebracht.

Viele denken "Der Browser ist doch einfach nur ne Software die funktionieren muss." Geld ließe sich damit kaum verdienen. Falsch. Apple macht vor wie es geht. Applications sind die kleinen Zaubertools, die Geld in die Kassen von Apple und der Entwickler der Apps spülen. Mit den Apps fürs iPhone wird Geld verdient! Micropayment funktioniert. Wie Ebay ja bereits vor zehn Jahren bewiesen hat. Auch Xing oder Stayfriends zeigen, dass man mit Micropayment durchaus ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen kann. Es muss nur eine adäquate Gegenleistung dafür geben. Dann sind die Menschen auch bereit Geld herauszurücken.

Warum gibt es noch keine kaufbaren Apps für meinen Browser? Warum setzt Microsoft nicht auf einen App-Store für den Internet Explorer? Warum wird nicht der Browser der Zukunft gesucht, der offen ist für die Anbindung von Apps, die sich die Leute selbst aussuchen und kaufen können? Damit würde man ihnen die Möglichkeit geben den Browser zu mehr zu machen wie nur zu einer kostenlosen, funktionierenden Software. Der Browser würde Mehrwerte bieten, die viele gern in Anspruch nehmen. Mit dem iPhone wird auch nicht nur telefoniert und gesurft. Die Leute sind süchtig nach Apps, nach kleinen, hilfreichen Zusatztools. Die können online, aber zum Teil auch offline funktionieren. Gleiches wäre für den Internet Explorer vorstellbar.

Wie genau ein solcher Browser aussehen kann, das sollte man einfach mal die Nutzer dort draußen fragen. Man würde garantiert viele gute Antworten erhalten. Crowdsourcing nennt sich dieses Prinzip! Nokia hat zum Beispiel vorgemacht, wie innovativ die Menschen dort draußen sind, wenn es zum Beispiel darum geht Ideen für neue Handys zu finden.

Warum fragen wir nicht einfach die Internetnutzer, wie sie sich den Browser der Zukunft vorstellen?! Fehlt nur noch ein Sponsor für einen solchen Browser-der-Zukunft-Contest. Microsoft, Adobe, Create or die - bitte melden! Das wäre zu 100% eine spannende Aktion, die allen Seiten Spaß und ganz sicher viele neue, gute Ideen bringt.